Iris Murdoch

    Aus WISSEN-digital.de

    britische Schriftstellerin; * 15. Juli 1919 in Dublin, † 8. Februar 1999 in Oxford

    Die Schriftstellerin studierte Philosophie in Oxford, wo sie dieses Fach auch bis 1968 lehrte.

    Iris Murdoch war eine der produktivsten englischen Schriftstellerinnen der Nachkriegszeit. In ihren Werken verband sie traditionell realistische Schilderungen mit der Gestaltung einer bizarren Märchenwelt. Ihre "Helden" sind moderne Menschen, die unermüdlich versuchen, die Welt beherrschbar zu machen und sich dabei in Illusionen verfangen, aus denen nur gewaltsame Befreiungen möglich sind.

    Sie wurde als Autorin von 22 Romanen und zahlreichen Theaterstücken bekannt und verfasste außerdem Gedichte und literaturkritische und philosophische Schriften.

    Viele ihrer Romane, die vom französischen Existenzialismus beeinflusst sind und mit teils grotesk-komischen Mitteln arbeiten, wurden auch ins Deutsche übersetzt. Die bekanntesten sind: "Unter dem Netz", "Flucht vor dem Zauberer", "Lauter feine Leute", "Werke der Liebe".

    KALENDERBLATT - 20. Juli

    1932 Reichskanzler Papen setzt die Regierung in Preußen ab, der letzten sozialdemokratischen Bastion in der Weimarer Republik.
    1944 Das Attentat auf Adolf Hitler (so genannter Zwanzigster Juli) schlägt fehl. Einer der Anführer des Putschversuchs, den nur wenige der Verschwörer überleben sollen, ist Graf von Stauffenberg.
    1954 Nach dem Fall des französischen Stützpunkts Dien Bien Phu gibt man in Frankreich den Krieg in Indochina für verloren und einigt sich mit den Viet-Minh auf einen Waffenstillstand.



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