Geistig fit bleiben mit Rätseln

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    Es ist nicht schön zu hören, aber es soll tatsächlich so sein, dass schon mit Anfang 40 das Gehirn anfängt abzubauen. Das ist sicherlich keine nette Feststellung. Wer es aber will, kann durchaus dagegen steuern. Es gibt schon Methoden, mit dem man das Gehirn vorm frühzeitigen Altern schützen oder dem zumindest entgegen wiren kann. Ab dem fünften Lebensjahrzehnt baut das menschliche Gehirn leider kontinuierlich ab.

    Das hört sich zwar erschreckend an, aber man kann ja etwas dagegen machen. Den Prozess kann man nicht komplett aufhalten, immerhin lässt er sich mit ein paar Maßnahmen aber verlangsamen. Das Gehirn verliert ab 40 Jahren ca. fünf Prozent an Masse. Dabei trägt das Alter dazu bei, dass hauptsächlich die Stirnlappen betroffen sind. Die Nervenzellen, die die Aufmerksamkeit regulieren und Worte sowie Zahlen verarbeiten, sind dort verankert. Es handelt sich also um die menschliche Intelligenz. Aber auch die kreativen Leistungen vollbringt man vor allem mit den Zellen im Stirnlappen.

    Im Alter schrumpft noch ein weiterer Teil des Gehirns. Es handelt sich dabei um den Hippocampus. Dieser Hippocampus ist für die Verarbeitung von Dingen verantwortlich, die man so täglich erlebt. Der Hippocampus legt diese Dinge als Erinnerung in anderen Teilen des Gehirns ab. Dass man vergesslicher wird, liegt daran, dass die Nerven dort immer weniger werden. Einige Maßnahmen können aber dabei helfen, die graue Masse in Stirnlappen und Hippocampus möglichst lange zu erhalten.

    Jeden Tag ein Kreuzworträtsel lösen kann schon hilfreich sein

    Ja, so einfach kann es sein. Wenn man regelmäßig Kreuzworträtsel löst, hat man ein bis zu zehn Jahre jüngeres Gehirn als andere Altersgenossen. Viele haben vielleicht bis jetzt eher milde gelächelt und sich darüber lustig gemacht, wenn man Leute dabei beobachtet hat, wie sie Rätselheftchen an der Kasse bezahlten. So hat das doch für viele auch einen sehr altbackenen und biederen Beigeschmack, weshalb man sich auch schnell eher darüber amüsieren könnte. Aber wie man sieht, ganz zu unrecht. Vor allem dann, wenn man etwas für seine graue Zellen tun möchte. Diese positive Erkenntnis über das Rätsel lösen sollen vor einiger Zeit englische Forscher gewonnen haben. Vor allem die Nerven im Stirnlappen hält das Rätseln frisch. Und sogar amerikanische Wissenschaftler sollen bereits vor ein paar Jahren nachgewiesen haben, dass bereits ein Kreuzworträtsel täglich hilft, die verbale Intelligenz zu erhalten.

    Es werden sicherlich schon einige zumindest versucht haben, hier und da ein Rätsel zu lösen. Gerade bei den Kreuzworträtseln kommt man bei manch gesuchten Begriffen auch sehr schnell auf die Lösung, das motiviert zum Weitermachen. Aber oft ist es gerade bei den "Anfängern" so, dass sie an einem oder auch mehreren Begriffen hängen bleiben. Dann sollte aber die Flinte nicht gleich ganz ins Korn geworfen werden. Anstelle gleich aufzugeben und alles sein zu lassen, kann man gerade am Anfang sehr gut beispielsweise mit einer Rätsel Hilfe weiterkommen. Wer nicht aufgibt und immer weiter macht, wird mit der Zeit beim Rätsel knacken auch immer besser werden, ähnlich wie beim Aufbautraining im Sport.

    Schüler profitieren auch von Rätselspielen

    Ja, auch die jüngeren Leute können davon profitieren. Das Rätseln trainiert das assoziative Denken und trainiert das laterale Denkvermögen (Querdenken). So wird man schneller bei Problemlösungen. Das Rätseln trainiert auch die Sprache, die Rhetorik und das aufmerksame Zuhören.


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