Forensische Psychologie

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Rechtspsychologie;

    Teilgebiet der Angewandten Psychologie. Die Forensische Psychologie untersucht in erster Linie psychologische Aspekte, die bei Verhandlungen vor Gericht wesentlich sind. Einen ihrer Schwerpunkte bildet die Aussagenpsychologie, welche die Glaubwürdigkeit von Zeugen und ihren Aussagen prüft. Eine Fragestellung der Aussagenpsychologie ist z.B., ob das Gedächtnis eines Zeugen eine zuverlässige Wiedererkennungsleistung liefert. Außerdem werden von der Forensischen Psychologie Motive für Delikte erforscht, der Tatbestand der Zurechnungsfähigkeit wird geprüft, Delikt- und Schuldfähigkeit werden eingeschätzt und Strafmündigkeit festgestellt. Auch wird das Gericht bei Angelegenheiten des Familienrechts beraten. Psychologisches Wissen hilft in Zusammenarbeit mit Juristen bei der Klärung von Fragen und Problemstellungen aus den Bereichen Rechtspflege, Kriminologie, Gerichtswesen und Strafvollzug. Schließlich befassen sich Psychologen auch mit der Gestaltung der Rehabilitation straffälliger Jugendlicher und Erwachsener.

    KALENDERBLATT - 24. Juli

    1923 Der Friede von Lausanne revidiert den Friedensvertrag von Sèvres (10. August 1920), durch den die Türkei fast alle europäischen Gebiete an Griechenland verloren hatte.
    1929 Japan hinterlegt als letzter Unterzeichnerstaat die Ratifikationsurkunde des Kellogg-Paktes. In ihm wird der Krieg als Mittel zum Lösen internationaler Streitfälle verurteilt und die friedliche Beilegung angestrebt.
    1939 Frankreich, England und Russland unterzeichnen einen Beistandspakt, der aber schon einen Monat später durch den Hitler-Stalin-Pakt jede Wirksamkeit verliert.



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