Erdhummel

    Aus WISSEN-digital.de

    (Bombus terrestris)

    Die Erdhummel ist über weite Gebiete ganz Europas verbreitet, wo man sie häufig und in unterschiedlichsten Geländearten antreffen kann.

    Die Erdhummel erreicht eine Körpergröße von bis zu 30 Millimetern, wobei die Weibchen erheblich größer werden als die männlichen Tiere. Erdhummeln sind von schwarzer Grundfärbung, der erste Teil der Brust sowie der zweite Ring des Hinterleibs sind gelb, das Ende des Hinterleibs ist weiß behaart. Besonders an diesem weißen Körperende lässt sich die Erdhummel eindeutig identifizieren. Bei Gefahr setzt die weibliche Hummel ihren Stachel von Zeit zu Zeit auch zur Verteidigung ein.

    Wie alle anderen Hummelarten ernährt sich die Erdhummel ausschließlich von Nektar, den sie mithilfe ihres langen Rüssels aus Blüten saugt.

    Das weibliche Geschlechtstier beginnt im Frühling mit dem Bau eines Nestes tief unter der Erde. Danach legt es die Eier in rundlichen Wachszellen ab. Aus den Eiern entwickeln sich zunächst ausschließlich weibliche Tiere, die als Arbeitshummeln den künftigen Nachwuchs der Königin versorgen. Erst im Hochsommer entwickeln sich aus den Eiern sowohl männliche als auch weibliche Tiere; man hat schon Nester mit mehr als 200 Exemplaren gefunden. Im Herbst suchen die fruchtbaren Königinnen ein Winterversteck auf, das sie erst im kommenden Frühjahr wieder verlassen. Alle anderen Hummeln sterben im Winter ab.

    Systematik

    Art aus der Gattung der Hummeln (Bombus).

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