Emil Schumacher

    Aus WISSEN-digital.de

    deutscher Maler; * 29. August 1912 in Hagen i.W., † 4. Oktober 1999

    Hauptvertreter des deutschen Informel, studierte an der Werkkunstschule Dortmund, malte nach 1945 abstrakt, gehörte 1948 dem Kreis "Junger Westen" an, später der Gruppe ZEN in München. 1958-60 hatte er eine Professur an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, 1966 an der Akademie in Karlsruhe, 1967/68 eine Gastprofessur in Minneapolis (Minnesota). In seiner Kunst wandte er sich dem Tachismus zu, setzte sich mit Malern wie Burri und Tàpies auseinander. Auf seine Objekt-Bilder sind z.B. Asphaltstücke aufgeklebt, zerschnittene oder zerknitterte Packpapiere aufgesetzt oder auch Faserknäuel in die mit Acrylfarben bemalten Bilder eingesetzt. Fertigte auch Holz- und Blei-Objekte.

    KALENDERBLATT - 26. Juni

    1945 Die Charta der Vereinten Nationen (UNO) und das Statut für einen Internationalen Gerichtshof wird verkündet.
    1948 Die Luftbrücke nach Westberlin wird eröffnet, um die von den Sowjets eingeschlossene Stadt aus der Luft mit Nahrungsmittel zu versorgen. Sie dauert bis zum 16. April 1949.
    1963 Der amerikanische Präsident John F. Kennedy besucht Berlin und hält seine berühmt gewordene Rede, die er mit dem Satz: "Ich bin ein Berliner!" beendet.



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