Elisabeth (Österreich)

    Aus WISSEN-digital.de

    österreichische Kaiserin; * 24. Dezember 1837 in München, † 10. September 1898 in Genf

    eigentlich: Elisabeth Amalie Eugenie in Bayern; Kosename: Sisi;

    Tochter des Herzogs Maximilian in Bayern (offizieller Titel des bayerischen Adeligen aus einer Nebenlinie des Hauses Wittelsbach), Schwester des bayerischen Herzogs Karl Theodor, seit 1854 Gattin Franz Josephs I. von Österreich.


    Am Ausgleich mit Ungarn hatte Elisabeth entscheidenden Anteil und bei der ungarischen Königskrönung des Kaiserpaares wurde sie stürmisch gefeiert. In den folgenden Jahren kam sie jedoch nicht zur Ruhe. Ihre Gesundheit und ihre Nerven waren angegriffen, sie unternahm zahlreiche Kuraufenthalte und Reisen.

    Der rätselhafte Tod ihres Vetters König Ludwig II. von Bayern und der angebliche Selbstmord ihres Sohnes, des Kronprinzen Rudolf, 1889, verschlimmerten ihren Zustand. Sie wurde vom Anarchisten Lucheni bei einem Aufenthalt in Genf ermordet.

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    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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