Einkeimblättrige

    Aus WISSEN-digital.de

    (Monokotyledonen)

    Klasse der Bedecktsamer, deren Keimling nur ein Keimblatt besitzt. Die meisten Einkeimblättrigen sind krautige Pflanzen, da sie nicht zu sekundärem Dickenwachstum im Stande sind (Ausnahmen sind die Palmen).

    Die Blätter haben meist parallel verlaufende Blattnerven; die Leitungsbahnen sind verstreut im Stängel angeordnet; statt einer großen Hauptwurzel haben die Einkeimblättrigen viele gleichwertige Nebenwurzeln.

    Die Einkeimblättrigen lassen sich möglicherweise über die Seerosenverwandtschaft auf primitive Hahnenfußartige zurückführen. Es handelt sich um eine relativ einheitliche Gruppe.

    Zur Ordnung der Lilienartigen (Liliiflorae) gehören beispielsweise die Liliengewächse mit Lauch, Küchenzwiebel, Spargel, Maiglöckchen und Herbstzeitlose sowie die Schwertliliengewächse.

    Die Familie der Orchideen mit über 17 000 Arten und außerordentlich verwickeltem Blütenbau bildet eine eigene Ordnung (Gynandrae). Zu den Gynandrae gehört die Nutzpflanze Vanille.

    Weiteren Ordnungen gehören die Sauergräser (Cyperales) und die Gräser (Gramineae) an. Unter letzteren finden wir die wichtigsten Kulturpflanzen des Menschen, die Getreidearten: Weizen, Reis, Mais, Gerste, Hafer, Roggen, Hirse, aber auch Zuckerrohr und Bambus.

    Weitere Nutzpflanzen findet man unter den Palmen, die sich durch einen säulenartigen Stamm ohne sekundäres Dickenwachstum auszeichnen. Kokos-, Dattel- und Ölpalme sind die wichtigsten der über 1 500 Arten. Mit den Palmen sind die Aronstabgewächse verwandt sowie die Wasserlinsen.

    Kalenderblatt - 24. April

    1884 Die Regierung des Deutschen Reichs erklärt Damara- und Namakwaland, die spätere Kolonie Deutsch-Südwestafrika, zum deutschen Protektorat .
    1926 Deutschland und die UdSSR schließen einen Neutralitätspakt.
    1947 Die Moskauer Konferenz geht nach fast sieben Wochen zu Ende, ohne dass sich zwischen den Alliierten eine Einigung über den Friedensvertrag mit Deutschland und Österreich ergeben hätte.