Die Übertragung von Flöhen - Ursache, Symptome und Bekämpfung

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    Dass das eigene Haustier sich früher oder später Flöhe einfängt, haben Besitzer in der Regel von Beginn fest eingeplant. Mit dem Kauf eines Hundes oder einer Katze gehören Utensilien wie ein Flohhalsband oder entsprechende Salben zur Grundausstattung.

    Vor jenen Flöhen, die vor allem Haustiere befallen, sind aber auch Menschen nicht unbedingt sicher. Die Parasiten verursachen nicht nur unangenehme Bisse, sondern können auch die Übertragung von Krankheiten begünstigen. Aus diesem Grund ist es entscheidend, dass Flöhe rechtzeitig und gezielt bekämpft werden.

    Tiere sind hauptsächlich für die Übertragung verantwortlich

    Speziell in der westlichen Welt gilt der Menschenfloh aufgrund der hygienischen Voraussetzungen als praktisch ausgerottet. Sollten Menschen daher von Flöhen befallen sein, sind Haustiere üblicherweise die Übertragungsquelle. Ist das eigene Tier befallen, dauert es in der Regel nicht lange, bis eine Verbreitung auf dem ganzen Fell erfolgt ist. Von dort breiten sie sich in der Regel in der Wohnung, bevorzugt in Polsternischen oder Teppichen oder direkt am Tierbesitzer aus.

    Gefahr besteht jedoch auch für Menschen, die nicht unbedingt mit einem Tier im Haushalt leben. Ist die Ausbreitung bereits fortgeschritten kann selbst ein kurzer bzw. einmaliger Besuch bei Freunden oder Verwandten zu einer Übertragung führen, was in weiterer Folge oft unangenehme Beschwerden bedeutet.

    Das Spektrum an Krankheiten ist vielseitig

    Haben sich Flöhe auf der Haut eingenistet, können Beschwerden ein sehr unterschiedliches Maß annehmen. Dabei ist auch zu erwähnen, dass die Gefahr nicht nur von Katzen oder Hunden ausgehen kann, wie die ausgebildete Zoologin Andrea Nagel bestätigt: “Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen und auch Wellensittiche können ebenfalls als Überträger fungieren.

    Während sich bei betroffenen Tieren Allergien und sogar Blutarmut bilden können, sind bei Menschen Wurminfektionen oder das Fleckfieber besonders häufig”, führt die Beraterin des Magazins Petmeister.de weiter aus. Wurminfektionen stellen in diesem Zusammenhang wohl eines der größten Risiken dar. Bei einem Befall kann nämlich der parasitäre Gurkenbandwurm übertragen werden, der Verstopfungen, häufiges Erbrechen und Appetitlosigkeit bewirkt.

    In besonderen Fällen können auch weit extremere Krankheitsbilder übertragen werden. Ein nennenswertes Beispiel wäre die Borreliose oder sogar die Schweinepest. Besonders vorsichtig gilt der Umgang mit jüngeren Teilen der Gesellschaft - die Übertragung der Kinderlähmung wurde in diesem Zusammenhang bereits ebenfalls festgestellt.

    Mit dem Flohbefall richtig umgehen

    Üblicherweise treten Flohbisse in Gruppen auf und besitzen dabei eine rundliche Form. Sie sind stark gerötet und liegen dabei sehr eng beieinander. Sie lösen einen starken Juckreiz aus, ähneln dabei optisch Masern oder allergischen Reaktionen. Tritt dieses Erscheinungsbild auf, sollte zunächst der Juckreiz in Angriff genommen werden. Dabei sind vor allem kühlende Mittel sinnvoll, die in jeder Apotheke erhältlich sind. Bei zusätzlichen allergischen Reaktionen sollte der Hausarzt Salben oder Tabletten mit Antihistaminika verschreiben.

    Um dem Ganzen vorbeugen zu können, sollte auch das eigene Tier beobachtet werden. Hier äußert sich der Befall ebenso durch einen Juckreiz, der ein exzessives Kratzen verursacht. Um auf Nummer sicher zu gehen, kann das Fell auch mit einem speziellen Flohkamm untersucht werden. Werden damit braune Punkte eingefangen, ist der Befall bestätigt. In diesem Fall ist es auch hilfreich alle Textilien und Kleidungsstücke zu waschen - so kann die Ausbreitung in der Wohnung eingedämpft bzw. verhindert werden. Als vorbeugendes Mittel gilt es im Allgemeinen, die Wohnung und im speziellen die Böden und schwer erreichbare Ecken stets sauber zu halten.

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