Dünger

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Düngemittel;

    zusammenfassende Bezeichnung für Substanzen, die den Pflanzen und dem Boden zusätzliche Nährstoffe zuführen; hauptsächlich in den Stickstoff-, Kali-, Phosphorsäure- und Kalk-Verbindungen enthalten; sie werden den Äckern entweder als natürlicher (Wirtschaftsdünger) oder als Kunstdünger (Handelsdünger) zugeführt. Natürliche Dünger sind v.a. Stallmist, Kompost, Jauche oder Gülle, auch Gründünger. Stallmist liefert nicht nur Nährstoffe, sondern nach seiner Zersetzung auch den Humus, der den Boden lockert und ihn so aufnahmefähiger für Feuchtigkeit und Kunstdünger macht; schafft aber auch günstige Lebensbedingungen für Kleinlebewesen des Bodens; daneben ist Gründüngung eine wichtige Quelle für Humus und zugleich für Stickstoff, da besonders Schmetterlingsblütler, z.B. Lupinen, mit untergepflügt werden.

    Von den Kunstdüngern sind die wichtigsten die stickstoffhaltigen Salpeter- und Ammoniakverbindungen und der Kalkstickstoff. Dünger erzeugt größeres Wachstum und Ernte, schadet jedoch dem Grundwasser durch hohe Nitratbelastung, die auch in den Pflanzen enthalten ist.

    KALENDERBLATT - 21. Oktober

    1917 Lenin kehrt aus dem Exil nach Russland zurück, wo er in Petrograd die Menschen für die Revolution mobilisiert.
    1994 In Genf wird zwischen Nord-Korea und USA eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, mit der sich Nord-Korea zu der Beendigung seines Nuklearprogramms verpflichtet.
    1999 Russische Luftwaffen haben die tschetschenische Hauptstadt Grosny angegriffen. Nach tschetschenischen Angaben sind dabei 282 Menschen ums Leben gekommen und Hunderte verletzt worden. Die russische Regierung reagiert damit auf Bombenanschläge in Dagestan, Moskau und Wolgodonsk, für die sie tschetschenische Terroristen verantwortlich macht.



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