Bettina von Arnim

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    Bettina von Arnim

    deutsche Dichterin; * 4. April 1785 in Frankfurt am Main, † 20. Januar 1859 in Berlin

    In der Gestalt Bettinas von Arnim, der Schwester von Clemens Brentano, ist die Romantik verkörpert.

    Sie war die Tochter von Maximiliane Laroche, der späteren Frau Brentano, Goethes "Maxe" aus der Frankfurter Schwarmzeit. Bettina war oft Gast in dem Frankfurter Haus der Frau Aja, Goethes Mutter. 1807 lernte sie Goethe in Weimar kennen, nachdem sie bereits vorher mit ihm in Briefwechsel gestanden hatte. Die schwärmerische Liebe Bettinas für den Geheimrat, der gerade Christiane Vulpius geheiratet hatte, fand jedoch ein jähes Ende, als Goethe der Verehrerin sein Haus verbot. Kurz darauf wurde Bettina die Gattin von Achim von Arnim, dem Freund ihres Bruders Clemens.

    Nach seinem Tod trat sie als Schriftstellerin an die Öffentlichkeit. Großes Aufsehen erregte ihr Buch "Goethes Briefwechsel mit einem Kinde", ein Werk, das anfangs als echte Wiedergabe einer wirklich geführten Korrespondenz galt, später aber als Fantasieerzeugnis erkannt wurde.

    Sie stand mit führenden Künstlern und Schriftstellern ihrer Zeit in Verbindung und war eine Anhängerin Beethovens. Am politischen Leben nahm sie regen Anteil und bemühte sich um eine Verbesserung der Armen- und Krankenfürsorge durch private und staatliche Initiative.

    Hauptwerke: "Die Günderode" (Briefe, 1840), "Clemens Brentanos Frühlingskranz" (1844).

    Zitat
    B. v. Arnim: Wer wagt, selbst zu denken, der wird auch selbst handeln.

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