Bessarabien

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    fruchtbarer Landstrich zwischen Pruth, Dnjestr und Schwarzem Meer; Hügelland mit Getreide-, Obst- und Weinanbau. Hauptort: Kischinjow. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Rumänen, Russen und Ukrainern; 100 000 deutsche Umsiedler (seit 1940).

    Geschichte

    Im Altertum von Skythen bewohnt; kam unter römische und gotische Herrschaft, im 7. Jh. von den thrakischen Bessen erobert, deren sagenhafter Fürst Bessarab dem Land den Namen gab; seit 1367 bildete Bessarabien die östliche Hälfte des Fürstentums Moldau unter türkischer Oberhoheit; 1812 zu Russland, 1856 teilweise zurückgegeben; 1878 von dem 1858 gebildeten Rumänien ganz an Russland abgetreten (Berliner Kongress); 1918-1920 Anschluss an Rumänien unter russischen Protest; 1940 wieder an Russland; 1941 bis 44 vorübergehend nochmals rumänisch.

    Kalenderblatt - 16. April

    1922 Das Deutsche Reich und die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken schließen in Rapallo am Rande der Weltwirtschaftskonferenz von Genua einen Freundschaftsvertrag, den so genannten Rapallo-Vertrag.
    1925 Im Grab der vor über 45 Jahren verstorbenen Bernadette wird deren Leichnam unverwest aufgefunden. Das Grab wurde anlässlich ihrer Seligsprechung geöffnet. Sie hatte als Kind mehrere Marienerscheinungen.
    1945 Hitler verlangt die Verteidigung der Ostfront bis zum letzten Tropfen Blut.