Anerbenrecht

    Aus WISSEN-digital.de

    Es besteht ein öffentliches Interesse daran, die Wirtschaftlichkeit der Bauernhöfe zu erhalten. Aus diesem Grunde ist es Ziel einer Reihe von Gesetzen der Länder, die Aufteilung eines Hofes unter mehreren Miterben zu verhindern.

    Das Anerbenrecht ist in diesem Rahmen die gesetzliche Sondererbfolge im bäuerlichen Grundbesitz, die von der im allgemeinen Erbrecht geltenden Universalsukzession abweicht. Das Erbe erhält ungeteilt der Anerbe, so genannter Hoferbe, die Miterben (z.B. Geschwister) erhalten einen Ausgleichsanspruch (Abfindung) in Geld, um so die Leistungsfähigkeit des Hofes zu erhalten. Der Hoferbe wird vom Erblasser durch Verfügung von Todes wegen oder durch Übergabevertrag bestimmt.

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    1919 Der in der Bucht von Scapa Flow internierte Teil der deutschen Kriegsflotte versenkt die eigenen Schiffe. Aufgrund der schlechten Nachrichtenübermittlung hat der deutsche Kommandant irrtümlich angenommen, dass Deutschland das Ultimatum zur Annahme der Friedensbedingungen ablehnen werde, und hat beschlossen zu verhindern, dass die Schiffe in "Feindeshand" geraten.
    1940 Hitler diktiert die Waffenstillstandsbedingungen mit Frankreich.
    1951 Die drei Westmächte brechen auf der Konferenz der vier Siegermächte die Gespräche mit der Sowjetunion ab, nachdem die Diplomaten sich vier Wochen lang nicht auf die Rangfolge der Punkte der Außenministertagung einigen konnten.



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