Alpenstraßen

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    auch: Alpenpässe;

    in frühester Zeit Saumpfade an den Hängen entlang; frühgeschichtliche Übergänge unter anderem: Brenner (Etrusker, Kelten), Rottenmanner Tauern (Eisenzeit), Kleiner St. Bernhard (Kelten, vielleicht Hannibal), Prebichl (frühzeitlich), Mont Genevre (Gallier 388; früheste Römerstraße).

    Hauptstraßen der Römerzeit waren Brenner, Mont Genevre, Kleiner St. Bernhard, Großer St. Bernhard, Simplon, Neumarkter Sattel, Splügen, Julier, Reschenscheidegg, Fernpass, Seefelder Pass, Plöcken, Pontafel, Birnbaumer Wald (Völkerwanderungspass), Radstädter Tauern, Pyhrn.

    Im Mittelalter kamen hinzu: Predil, Krimmler Tauern, Arlberg, Septimer, Mont Cenis, Semmering, St. Gotthard, Lukmanier; in der Neuzeit: Colle di Tenda, Grimsel, Furka, Sustenpass, Klausenpass, Majola, Flüela, Bernina, Ofenpass, Stilfser Joch, Jaufen, Großglockner, Karawanken, Loibl.

    Kalenderblatt - 19. Mai

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    1949 Der Bayerische Landtag stimmt über das Grundgesetz ab und lehnt es als einziges Bundesland ab. Das Grundgesetz tritt trotzdem in Kraft, da es nur einer Zustimmung von zwei Dritteln der westdeutschen Ländern bedarf.