Solarenergienutzung

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    auch: Sonnenenergienutzung;

    gemeint ist die Umwandlung der Sonnenenergie in Nutzenergie mithilfe technischer Mittel. Die Solarenergienutzung kann zur teilweisen Deckung des individuellen und kollektiven Energiebedarfs beitragen, was aber bisher nur marginal der Fall ist. Die Sonne strahlt jährlich eine Energiemenge von rund 10 -18 kWh (Watt) auf die Erdoberfläche. Das ist über 13 000mal mehr als derzeit an Primärenergie verbraucht wird. Die Gesamt- oder Globalstrahlung setzt sich aus der direkten und der diffusen Strahlung zusammen. Im Hochsommer werden in Deutschland auf einen Quadratmeter täglich rund 5 kWh an Sonnenergie eingestrahlt, im Jahr etwa 1 000 kWh; in Rom sind es 1 680 und in der Sahara 2 350 kWh. Während sich die Sonnenenergie in gemäßigten Klimazonen vorwiegend zur Wassererwärmung und zur Raumheizung sowie in kleinerem Maßstab zur Gewinnung elektrischen Stroms anbietet, kann sie in warmen, subtropischen und tropischen Regionen auch großtechnisch in Solarkraftwerken thermisch und fotovoltaisch genutzt werden. Unterschieden werden direkte und indirekte Möglichkeiten der Solarenergienutzung mit aktiven oder passiven Geräten, Bauweisen und Verfahren. Aktive Systeme zur Wärme- oder Stromerzeugung sind Solarzellen, Absorber, Kollektoren und in Verbindung damit Wärmepumpen sowie Solarkraftwerke. Passive Möglichkeiten der Solarenergienutzung bietet die Solararchitektur.

    Kalenderblatt - 26. April

    1925 Hindenburg wird zum Reichspräsidenten gewählt.
    1954 Eröffnung der Ostasien-Konferenz in Genf, auf der über die Koreafrage und den Frieden Indochinas beraten werden soll.
    1974 Der Bundestag stimmt über die Reform des § 218 ab und entscheidet sich für die Fristenlösung, die aber am 25. Februar vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt wird.