Wolfsindis

    Aus WISSEN-digital.de

    Märtyrerin

    lebte im 7. Jh. möglicherweise auch im 4. Jh.

    auch: Wolfsind und Wolfindish;

    Heilige; es ist nicht genau bekannt, in welchem Jahrhundert Wolfsindis lebte. Sicher ist, dass sie den Märtyrertod erlitt. Sie wurde entweder auf Befehl ihres Vaters oder auf Befehl eines abgewiesenen heidnischen Verehrers mit einem Pferd totgeschleift, weil sie an ihrem Glauben festhielt. An dem Ort ihres Todes entsprang eine Quelle, der heilkräftige Wirkung zugesprochen wurde. Über der Quelle in Reisbach, Niederbayern, wurde im 19. Jh. eine Kapelle errichtet. Seit dem 7. Jh. wurden ihre Reliquien in Reisbach aufbewahrt.

    Wolfsindis gilt als eine der ältesten bayrischen Glaubenszeugen. Sie wird um Hilfe gegen Augenleiden und Krankheit angerufen.

    Fest: 2. September.



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 21. Oktober

    1917 Lenin kehrt aus dem Exil nach Russland zurück, wo er in Petrograd die Menschen für die Revolution mobilisiert.
    1994 In Genf wird zwischen Nord-Korea und USA eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, mit der sich Nord-Korea zu der Beendigung seines Nuklearprogramms verpflichtet.
    1999 Russische Luftwaffen haben die tschetschenische Hauptstadt Grosny angegriffen. Nach tschetschenischen Angaben sind dabei 282 Menschen ums Leben gekommen und Hunderte verletzt worden. Die russische Regierung reagiert damit auf Bombenanschläge in Dagestan, Moskau und Wolgodonsk, für die sie tschetschenische Terroristen verantwortlich macht.