Verhaltensmodifikation

    Aus WISSEN-digital.de

    Der Begriff wurde von Ullmann und Krasner eingeführt. Er bezeichnet allgemein den Einsatz von psychologischen Lerntechniken, mit denen ungewolltes und unerwünschtes Verhalten verändert, also modifiziert werden soll (Neulernen, Umlernen oder Verlernen). Darunter fallen das Erlernen von Regeln, Konditionieren, Formung des Verhaltens und Änderung der Einstellung. In dieser Definition ist die Verhaltensmodifikation ähnlich dem Begriff Verhaltenstherapie.

    Im engeren Sinne fallen unter den Begriff die Techniken, die nach den Stress- und Emotionstheorien entwickelt wurden. Störungen eines Klienten werden behandelt, indem er über Erkenntnisprozesse hinsichtlich der Einschätzung und Bewertung der eigenen Person gezwungen wird, sein Leben und seine Probleme neu zu analysieren. Dadurch soll er zu einer realistischen Einschätzung der eigenen Lage kommen und seine Möglichkeiten in den gegebenen Alltags- und Umweltbedingungen verändern und damit verbessern. Diese Behandlungstechniken werden oft in Kombination mit anderen Therapieverfahren angewandt.



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