Sir Arthur Stanley Eddington

    Aus WISSEN-digital.de

    englischer Astronom und Physiker; * 28. Dezember 1882 in Kendal, Westmoreland, † 22. November 1944 in Cambridge

    Sir Arthur Stanley Eddington

    Eddington leitete von 1906 bis 1913 das Royal Observatory in Greenwich; ab 1913 lehrte er in Cambridge und wurde ein Jahr später zum Direktor der dortigen Sternwarte ernannt.

    Er befasste sich mit der Erforschung von Gasnebeln und Sternhaufen und berechnete die Bewegung von Sternen. Seine Untersuchungen über das Innere der Sterne führten ihn zu der Erkenntnis, dass Fixsterne aus Gaswolken bestehen. Das innere Gleichgewicht dieser Sterne beruht Eddington zufolgte auf Gasdruck und Gravitation, sowie auf der Beziehung zwischen ihrem Strahlungsdruck und ihrer Masse.

    Neben seiner Forschungsarbeit über Sternarten und deren Entwicklungen waren Eddingtons Erkenntnisse zur Quanten- und Relativitätstheorie für die Naturwissenschaft von einschneidender Bedeutung: Diese besagten, dass der Verlauf von Lichtbahnen durch Gravitationsfelder beeinflusst würde, was er 1919 in Afrika bei einer Sonnenfinsternis belegen konnte. Durch seine Forschungen wurde Albert Einsteins bis dahin noch umstrittene Relativitätstheorie auch in England verbreitet.

    Werke: "Raum, Zeit und Schwere" (1923), "Die Relativitätstheorie in mathematischer Behandlung" (1925), "Der innere Aufbau der Sterne" (1928), "Philosophie und Naturwissenschaft" (1949) u.a.



    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 17. Oktober

    1781 Kapitulation der Briten vor nordamerikanischen Truppen bei Yorktown.
    1913 Das deutsche Marineluftschiff L II stürzt bei einem Übungsflug in der Nähe Berlins ab. 28 Insassen kommen ums Leben.
    1945 In Stuttgart wird der "Permanente Rat der deutschen Ministerpräsidenten der amerikanischen Besatzungszone" gegründet.