Schleichkatzen

Aus WISSEN-digital.de

(Viverridae)

Die Schleichkatzen bilden eine kaum bekannte Familie, dennoch ist sie unter den Raubtieren zahlenmäßig die größte: Sie umfasst 75 Arten in 37 Gattungen.

Schleichkatzen sehen aus wie Katzen, besitzen aber den spitzen Kopf eines Hundes. Sie sind meist schlank und haben kurze Beine. Schleichkatzen leben vor allem in Afrika und Südasien, die Ginsterkatze ist auch in Südeuropa beheimatet.

Diese Landraubtiere sind teils Bodentiere, die in der Erde nach Nahrung suchen, teils geschickte Kletterer; andere sind dem Wasser angepasst und können deshalb exzellent schwimmen.

Dass auch die Hyänen und Erdwölfe der gleichen Überfamilie zugeteilt wurden, zeigt, dass sie den Hunden nur äußerlich ähnlich sind; in Wirklichkeit teilen sie mehr Merkmale mit den Schleichkatzen.

Systematik

Die Familie der Schleichkatzen (Viverridae) zählt zur Überfamilie der Schleichkatzen- und Hyänenartigen (Herpestoidae) und damit zur Unterordnung der Landraubtiere (Fissipedia).

Unterfamilien:

Bänder- und Otterzivetten (Hemigalinae)

Frettkatzen (Cryptoproctinae)

Madagaskar-Mungos (Galidiinae)

Mangusten (Herpestinae)

Palmenroller (Paradoxurinae)

Zibetkatzen (Viverrinae)


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Der Papst

Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

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