Pyramide (Geschichte)

    Aus WISSEN-digital.de

    (ägyptisch)

    Tempel- oder Grabbau bei einigen alten Kulturvölkern (auch in der Neuen Welt). Die altägyptischen Pyramiden waren steingefügte Grab- oder Scheingrabanlagen mit bis zu 140 m Höhe. Sie wurden durch das Übereinandertürmen einzelner Terrassengräber (Mastabas) erst zu Stufen-, dann zu plattwandigen Vollpyramiden entwickelt. Die früheste ägyptische Pyramide wurde von dem Baumeister Imhotep für König Djoser (Zoser) um 2700 v.Chr. erbaut. Die drei Pyramiden von Giseh wurden um 2500 v.Chr. unter den Pharaonen Cheops, Chefren und Mykerinos im Frondienst zu Lebzeiten der Könige errichtet. Später entstanden zahlreiche Klein-Pyramiden bis ins 7. Jh. v.Chr. Der Bau der Pyramiden diente der Verewigung des Pharao-Gottkönigs, dem im Tempel vor den Pyramiden Opfer dargebracht wurden; die Grabkammern lagen meist hinter einer Folge von Vorräumen im Erdreich (in der Cheops-Pyramide im Steinaufbau). Sie waren gegen Beraubung durch gewaltige Quadersperren gesichert.



    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 22. August

    1864 Die erste 1. Genfer "Konvention zur Verbesserung des Loses der verwundeten Soldaten der Armeen im Felde" entsteht. Sie geht auf die Initiative Henri Dunants zurück, der in seiner Schrift "Eine Erinnerung an Solferino", in der er seine Erlebnisse als Zeuge der Schlacht bei Solferino wiedergibt, zur Gründung einer Hilfsorganisation aufrief – das spätere Rote Kreuz.
    1910 Japan annektiert das Königreich Korea, dessen König zur Abdankung gezwungen wird.
    1948 In Amsterdam beginnt die erste Vollversammlung des Weltrats der Kirchen, um eine Verfassung für den Ökumenischen Rat auszuarbeiten.