Polytheismus

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(griechisch)

Vielgötterei, Glaube an mehr als eine Gottheit. Bei polytheistischen Religionen sind die Götter häufig Personifizierungen von Naturkräften (Wind, Wasser, Feuer u.a.). Auch Tiere und Pflanzen können als Gottheiten verehrt werden. Häufig sind die Götter der polytheistischen Religionen Verkörperungen menschlicher Eigenschaften und Triebe (im antiken Griechenland war z.B. Pallas Athene die Göttin der Weisheit, Ares der Gott des Krieges und Dionysos der Gott der ausschweifenden Lebensart). Fast immer herrscht in den polytheistischen Religionen auch der Glaube an Geister und Dämonen. Polytheistische Religionen fanden und finden sich in allen Teilen der Welt und bei Völkern der verschiedensten Kulturstufen. Bekannt sind die antiken Götterwelten der Griechen und der Ägypter. Die größte polytheistische Religion der Erde ist der Hinduismus. In polytheistischen Religionen können berühmte Helden und Herrscher den Status eines Gottes oder Halbgottes gewinnen.

Ggs. zu: Monotheismus


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