Polymere

    Aus WISSEN-digital.de

    Polyvinylchlorid

    Polymere sind Verbindungen, die aus einer großen Anzahl von kleineren gleichen oder gleichartigen Molekülen, den so genannten Monomeren, zusammengesetzt sind. Man unterscheidet zwischen Homopolymeren, die aus gleichen Monomeren zusammengesetzt sind, und Copolymeren, die aus verschiedenen Monomeren aufgebaut sind. Eine weitere Unterscheidung erfolgt zwischen natürlichen und synthetischen Polymeren. Zu den Ersteren gehört zum Beispiel der Naturkautschuk, zu den Zweiten gehören die Kunststoffe. Eine Einteilung, die der Struktur der Polymere folgt, führt zu folgender Unterscheidung: lineare (unverzweigte), verzweigte (mit Seitenketten) und dreidimensionale Polymere. Polymeranaloge Stoffe sind solche, die durch chemische Reaktion miteinander verbunden werden, aber ohne ihre Molekülgröße zu verändern.

    Polymere können auf drei verschiedene Arten der Polyreaktion hergestellt werden: Polymerisation, Polykondensation und Polyaddition.

    Man unterscheidet je nach Anordnung der Seitengruppen zwischen drei Strukturen: Die Seitengruppen liegen auf einer Seite der Kohlenstoffkette (isotaktisch), die Seitengruppen liegen abwechselnd unter- und oberhalb der Kohlenstoffkette (syndiotaktisch), oder die Anordnung der Seitengruppen ist willkürlich (ataktisch).



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