Ontologie

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(griechisch "Lehre vom Sein")

bereits in der Antike auftretende Lehrrichtung der Philosophie (Teilgebiet der Metaphysik), die sich mit der Frage nach den Strukturen und Inhalten wie auch mit der Frage nach dem Sinn des Seins beschäftigt. Die Ontologie entspricht mit ihrer Zielsetzung, eine Systematik des Seienden zu entwerfen, dem menschlichen Wunsch nach einer durchschaubaren Ordnung der Welt und einem sinnhaften Hintergrund der menschlichen Existenz. Dennoch kann sie nur als philosophische Richtung verstanden werden, der keinerlei wissenschaftliche Beweiskraft zukommt.

Der Begriff "Ontologie" wurde im 17. Jahrhundert geprägt. Wichtige Vertreter sind Aristoteles und Platon; in der Neuzeit unter anderem Heidegger.


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