Bob Marley

    Aus WISSEN-digital.de

    jamaikanischer Musiker; * 5. Februar 1945 in St. Ann, † 11. Mai 1981 in Miami, Florida (USA); eigentlich: Robert Nesta Marley;

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    Der jamaikanische Sänger, Gitarrist und Songschreiber Bob Marley war Hauptvertreter des Reggae, den er ab Mitte der 1970er Jahre mit seiner Band "The Wailers" international bekannt machte. Seine Lieder hatten oft politisch motivierte Texte. Bekannte Songs sind "I Shot the Sheriff", "Buffalo Soldier", "No Woman No Cry" u.a.

    Die "Wailers" wurden 1961 unter dem Namen "Rudeboys" von Marley in Kingston gegründet; 1964 wurde sie in "Wailers" umbenannt. Mitglieder waren unter anderem Bunny Livingston und Peter Tosh, die später erfolgreiche Solokarrieren starteten. Die frühen Stücke der Band waren vom schnellen, gut tanzbaren Ska geprägt. Bis zum Ende der 1960er Jahre waren zusätzlich Elemente der jamaikanischen Volksmusik und des Dub von den "Wailers" aufgenommen worden, zusätzlich wurde der Beat verlangsamt; der Musikstil, der heute unter dem Namen Reggae bekannt ist, entstand.

    1967 konvertierte Marley vom Christentum zur Rastafari-Religion; diese Religion hatte mit ihren spirituellen und mystischen Elementen großen Einfluss auf Marleys Musik. Während der politischen und wirtschaftlichen Unruhen in Jamaika während der 1970er Jahre kultivierte Marley ein rebellisches Image und wurde zunehmend politisch aktiv. 1976 wurde ein Anschlag auf sein Haus in Jamaika verübt. Daraufhin ging er vorübergehend nach Europa, wo er große musikalische Erfolge feierte. Eine ebenso erfolgreiche US-Tournee folgte.

    Bob Marley verstarb im Alter von 36 Jahren an Krebs.

    Alben (Auswahl)

    1972 - Catch a Fire

    1973 - Burnin'

    1975 - Natty Dread

    1976 - Rastaman Vibrations

    1977 - Exodus

    1978 - Babylon by Bus

    1978 - Kaya

    1980 - Uprising



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