Betriebsfunk

    Aus WISSEN-digital.de

    eine Bezeichnung für einen Mobilfunkdienst, bei dem geschlossenen Benutzergruppen, z.B. Feuerwehr, Polizei und Taxifahrer, oder einzelnen Betrieben sowie Behörden komplette Frequenzen zugeteilt werden. Diese Frequenzen stehen ausschließlich für die betreffenden Benutzergruppen zur Verfügung. Dieser Mobilfunk ist somit nicht öffentlich. Merkmal dieses Funkdienstes sind die relativ geringe Reichweite der Funkanlagen (bis ca. 15 km) und die geringe Kapazität.

    Die Frequenzen des Betriebsfunks werden nur sporadisch in Anspruch genommen. Somit ist die Ausnutzung der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Frequenzen z.T. sehr schlecht. Die erforderliche Weiterentwicklung des Betriebsfunks führte zum Bündelfunk.



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
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    1927 Reichsaußenminister Stresemann unterzeichnet die so genannte Fakultativ-Klausel des Statuts des Ständigen Internationalen Gerichtshofs. Damit wird der Internationale Gerichtshof in Den Haag auch für Deutschland zuständig.
    1946 In der amerikanischen Besatzungszone wird von der Militärregierung ein Bodenreformgesetz veröffentlicht, das bestimmt, dass Grundbesitz von 100 Hektar und darüber zur Landabgabe verpflichtet ist.