Abfahrt

Aus WISSEN-digital.de

Herrenabfahrt in Lillehammer bei den Olympischen Spielen 1994

Abfahrt ist eine der Geschwindigkeitsdisziplinen im Alpinen Skisport. Beim Abfahrtslauf wird im Gegensatz zu den technischen Disziplinen durch Kontrolltore nur die Richtung der zu bewältigenden Strecke vorgegeben.

Regeln in Kürze

Madeleine Berthod lässt sich nach ihrem Olympiasieg in der Abfahrt feiern

Eine Abfahrtsstrecke zeichnet sich dadurch aus, dass sie auch ohne Zuhilfenahme der Skistöcke (größtenteils in Abfahrtshockey) bewältigt werden kann. Kontrolltore und Richtungsfähnchen zeigen dabei den Streckenverlauf an. Durch Kurven und Gleitpassagen wird immer wieder die Geschwindigkeit herausgenommen.

Männerabfahrten sollen ein Gefälle von 800 bis 1 100 Meter aufweisen. Bei Damenstrecken ist ein Gefälle von 500 bis 800 Meter vorgeschrieben.

Geschichte der Sportart

Christl Haas mit Traudl Hecher (l.) und Edith Zimmermann (r.) nach dem Sieglauf in der Abfahrt 1964 in Innsbruck

Die Ursprünge des Abfahrtslaufs als Alpine Disziplin reichen weit zurück, soll es doch bereits 1870 ein Abfahrtsrennen in Telemarken (Norwegen) gegeben haben. Im schweizerischen Montana fand 1911 das erste Alpine Abfahrtsrennen statt, für das der britische Lord Roberts of Kandahar einen Pokal stiftete und Namensgeber für die berühmten Kandaharrennen in Kitzbühel wurde.


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