Seepferdchen

    Aus WISSEN-digital.de

    (Hippocampus)

    Seepferdchen sind vor allem in den tropischen Meeren verbreitet; einige Arten findet man auch im Schwarzen Meer, im Mittelmeer und in den westeuropäischen Küstengebieten.

    Seepferdchen erreichen eine Körperlänge von bis zu 15 Zentimetern. Ihren Namen verdanken sie ihrem pferdeähnlichen Kopf. Die Grundfärbung ist bräunlich oder grünlich, manchmal mit feinen weißen Tupfen an den Kanten der 48 bis 50 knöchernen Körperringe.

    Seepferdchen verbringen die meiste Zeit zwischen Seegras, wo sie sich mit ihrem beweglichen Greifschwanz festhaken können. Dort lauern die geschickten Jäger auf ihre Beute, die vornehmlich aus Fischbrut und Kleinkrebsen besteht.

    Die Laichzeit findet zwischen Mai und Juli statt; nach komplizierten Balzspielen, die oft mehrere Tage dauern, spritzt das Weibchen seine Eier in die Brutbeutel des Männchens, das etwa vier Wochen später die vollentwickelten Jungfische zur Welt bringt. Die Jungtiere versuchen sofort nach der Geburt, an die Wasseroberfläche zu gelangen, wo sie ihre Schwimmblase mit Luft füllen.

    Systematik

    Gattung aus der Familie der Seenadeln und Seepferdchen (Syngnathidae).

    Arten:

    Krönchen-Seepferdchen (Hippocampus kuda)

    Kurzschnauziges Seepferdchen (Hippocampus hippocampus)

    Langschnauziges Seepferdchen (Hippocampus guttulatus)

    Zwergseepferdchen (Hippocampus zosterae)

    Kalenderblatt - 20. Juli

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    1954 Nach dem Fall des französischen Stützpunkts Dien Bien Phu gibt man in Frankreich den Krieg in Indochina für verloren und einigt sich mit den Viet-Minh auf einen Waffenstillstand.