Schlammfisch

    Aus WISSEN-digital.de

    (Amia calva)

    eigentlich: Amerikanischer Schlammfisch

    Der Süßwasserraubfisch lebt im Stromgebiet des Mississippi, wo er sumpfige Buchten bevorzugt. Das Vermögen, noch zusätzlich Luft zu atmen, ermöglicht ihm ein Leben in diesen sauerstoffarmen Gewässern Nordamerikas.

    Das Schlammfisch-Weibchen ist ungefähr 60 Zentimeter lang und wiegt bis zu 5,5 Kilogramm. Das männliche Tier ist etwas kleiner und hat zur Fortpflanzungszeit einen schwarzen Augenfleck auf der Rückenseite seines Schwanzstieles, der wahrscheinlich beim Werbungsverhalten eine Rolle spielt. Der Körper des Schlammfisches ist olivgrün gefärbt und mit dunklen Flecken versehen, die dem Fisch eine gute Tarnung ermöglichen.

    Der nachtaktive Raubfisch ernährt sich hauptsächlich von Fischen, aber auch von Schnecken und Krebsen.

    Das Männchen übernimmt die intensive Brutpflege: Es baut das Nest, bewacht die Eier und fächelt ihnen unaufhörlich frisches Atemwasser zu. Die Jungen schlüpfen nach etwa zwölf Tagen. Erst wenn die jungen Fische etwa zehn Zentimeter lang geworden sind, beendet der männliche Fisch die Brutpflege.

    Systematik

    Art aus der Familie der Schlammfische (Amiidae) in der Ordnung der Kahlhechte (Amiiformes), die zur Überordnung der Knochenganoiden (Holostei) aus der Klasse der Knochenfische (Osteichthyes) zählen.

    Kalenderblatt - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).