Hyksos

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    seit etwa 1800 v.Chr. über den Kaukasus, über Vorderasien, Syrien, Palästina allmählich nach Ägypten vordringendes asiatisches Volk, das sich unterwegs mit vorderasiatischer Bevölkerung vermischte. Nach dem Volk wurde auch seine Herrscherdynastie benannt. Die Hyksos erreichten um 1715 v.Chr. das Nildelta, unterwarfen von ihrer Hauptstadt Auaris (Tanis) im Delta aus große Teile Ägyptens und machten die noch in Theben residierenden Pharaonen tributpflichtig. Ihre Überlegenheit durch Pferd, pferdebespannte Streitwagen, Panzerhemden und Weitschussbogen und die über Palästina, Syrien und das Niltal verteilten Militärlager sicherten ihnen bis um 1580 v.Chr. die Herrschaft. Den Ägyptern galten sie als Feinde des Gottes Ra und als Barbaren, doch begannen die Hyksos weit reichenden Handel zu treiben. Nach geheimer Aufrüstung begann um 1600 v.Chr. von Theben aus der ägyptische Befreiungskampf. Nach dem Fall von Auaris (1580 v.Chr.) zogen sich die Hyksos nach Palästina und Syrien zurück und gingen in der einheimischen Bevölkerung auf. Nach ihrer Vertreibung begann in Ägypten das Neue Reich (18. Dynastie).

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