Wiener Schiedssprüche

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    Entscheidungen Deutschlands und Italiens zur Regelung der seit dem Frieden von Trianon (1920) bestehenden ungarischen Revisionsansprüche gegenüber der Tschechoslowakei und Rumänien.

    Im 1. Wiener Schiedsspruch (2. November 1938) wurde ein landwirtschaftlich und industriell wichtiger Streifen der südlichen Slowakei und der Karpato-Ukraine Ungarn zugesprochen.

    Im 2. Wiener Schiedsspruch (30. August 1940) musste Rumänien gegen eine deutsch-italienische Garantie seiner neuen Grenze an Ungarn Nordsiebenbürgen und das Szekerland abtreten.

    Im ungarischen Waffenstillstand mit der Sowjetunion, Großbritannien und den USA vom 20. Januar 1945 wurden die Wiener Schiedssprüche aufgehoben. Diese Aufhebung wurde im Pariser Friedensvertrag vom 10. Februar 1947 bestätigt

    Kalenderblatt - 23. April

    1980 Im so genannten zweiten Kohle-Strom-Vertrag verpflichten sich die deutschen Stromversorger zur Abnahme der heimischen Steinkohle. Ziel der Vereinbarung ist neben dem Verzicht auf überflüssige Importe die Sicherung von 100 000 Arbeitsplätzen.
    1990 Karl-Marx-Stadt erhält wieder den Namen Chemnitz. Anlass dazu gab eine Bürgerbefragung, bei der 76 % der Einwohner dafür stimmten.
    1998 Internationale Fluggesellschaften dürfen künftig Nordkorea überfliegen.