Virgil Solis

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    deutscher Kupferstecher und Zeichner für den Holzschnitt; * 1514 in Nürnberg, † 1. August 1562 in Nürnberg

    alias: Virgilius Solis;

    tätig in Zürich und seit ca. 1540 in Nürnberg; schuf Buchillustrationen, sittenbildliche Darstellungen, auch mythologische und allegorische; vielfach als Vorlagen für Maler, Bildhauer, Goldschmiede, Graveure, Ziseleure usw. Er gehört zu den Nürnberger Kleinmeistern, die in Anlehnung an Dürer arbeiteten, beeinflusst von J. Breu, Burgkmair, Beham, Pencz, Flötner, Hirschvogel u.a. Zu seinen besten Leistungen gehören Bibelillustrationen, Landschaftsdarstellungen, ornamentale Stiche, welche das deutsche Renaissancekunsthandwerk beeinflussten.

    Hauptwerke: Holzschnittillustrationen zur Bibel (1560), Wolffsche Bibel (1565), zu Ovid (1563) und Äsop (1566), Wappenbüchlein (1555, 51 Kupferstiche).

    Kalenderblatt - 13. April

    1598 Heinrich IV., der katholisch werden musste, um König von Frankreich zu werden, verfügt im Edikt von Nantes die Religionsfreiheit, um den inneren Frieden wiederherzustellen.
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    1940 Cornelius "Dutch" Warmerdam gelingt es im amerikanischen Berkeley, die damalige Rekordhöhe von 4,57 Metern mit Hilfe eines Bambusstabs zu überspringen.