Thornton Wilder

    Aus WISSEN-digital.de

    amerikanischer Schriftsteller; * 17. April 1897 in Madison, Wisconsin, † 7. Dezember 1975 in Hamden, Connecticut

    Einem breiteren Publikum wurde Thornton Wilder mit seinem 1926 verfassten Roman "Cabala" bekannt. In seinem nächsten Werk beschäftigte er sich mit dem Zusammenhang von Zufall und Schicksal. "Die Brücke von San Luis Rey" (1927), so der Titel dieses Buches, brachte ihm den ersten Pulitzerpreis (insgesamt erhielt er drei) und verhalf ihm auch in Deutschland zu größerer Aufmerksamkeit. Die beiden Dramen "Unsere kleine Stadt" (1938) und "Wir sind noch einmal davongekommen" (1942) wurden Wilders bekannteste Bühnenstücke. Im Drama "Die Iden des März" (1948) befasste er sich wieder mit der Vergangenheit, die er kunstvoll durch fingierte Briefe und Dokumente für die Gegenwart aktualisierte. Das Stück "Die Heiratsvermittlerin" (1954) diente als Vorlage für das Musical "Hello Dolly". Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit lehrte Wilder an der Universität von Hamden in Connecticut. 1957 wurde ihm der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.

    Weitere Werke: "Der achte Schöpfungstag" (1967), "Theophilus North oder ein Heiliger wider Willen" (1973).

    Zitat
    T. Wilder: Das Leben hat keinen Sinn, außer den, den wir ihm geben.


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