Solarenergienutzung

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    auch: Sonnenenergienutzung;

    gemeint ist die Umwandlung der Sonnenenergie in Nutzenergie mithilfe technischer Mittel. Die Solarenergienutzung kann zur teilweisen Deckung des individuellen und kollektiven Energiebedarfs beitragen, was aber bisher nur marginal der Fall ist. Die Sonne strahlt jährlich eine Energiemenge von rund 10 -18 kWh (Watt) auf die Erdoberfläche. Das ist über 13 000mal mehr als derzeit an Primärenergie verbraucht wird. Die Gesamt- oder Globalstrahlung setzt sich aus der direkten und der diffusen Strahlung zusammen. Im Hochsommer werden in Deutschland auf einen Quadratmeter täglich rund 5 kWh an Sonnenergie eingestrahlt, im Jahr etwa 1 000 kWh; in Rom sind es 1 680 und in der Sahara 2 350 kWh. Während sich die Sonnenenergie in gemäßigten Klimazonen vorwiegend zur Wassererwärmung und zur Raumheizung sowie in kleinerem Maßstab zur Gewinnung elektrischen Stroms anbietet, kann sie in warmen, subtropischen und tropischen Regionen auch großtechnisch in Solarkraftwerken thermisch und fotovoltaisch genutzt werden. Unterschieden werden direkte und indirekte Möglichkeiten der Solarenergienutzung mit aktiven oder passiven Geräten, Bauweisen und Verfahren. Aktive Systeme zur Wärme- oder Stromerzeugung sind Solarzellen, Absorber, Kollektoren und in Verbindung damit Wärmepumpen sowie Solarkraftwerke. Passive Möglichkeiten der Solarenergienutzung bietet die Solararchitektur.

    Kalenderblatt - 22. April

    1930 Großbritannien, Japan, die USA, Frankreich und Italien vereinbaren eine Begrenzung ihrer Seerüstungen in der Londoner Flottenkonferenz.
    1961 Frankreich wird durch den dritten Aufstand in Algerien in eine schwere Krise gestürzt.
    1982 Das Parlament in Sri Lanka bleibt noch bis 1989 im Amt. Grundlage für die Verlängerung ist das Ergebnis der ersten Volksabstimmung.