Seele

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    1. auch. Psyche;


    Vorstellung, dass das gesamte geistige Potenzial des Menschen an einer Stelle zentralisiert ist; jedes Denken und Fühlen spielt sich danach dort ab. Aristoteles unterschied zwischen vegetativer Seele (Vitalseele, Entelechie) und der animalen (vorstellenden, begehrenden und fühlenden) Seele. Nach manchen Glaubensvorstellungen werden Seele und Körper nach dem Tode getrennt, wobei die Seele in ein anderes Lebewesen eingeht (Seelenwanderung); nach den Erkenntnissen der heutigen Psychologie, die das Seelenleben wissenschaftlich erforscht, lässt sich die Unsterblichkeit der Seele nicht mehr vernünftig begründen, ebenso wenig lässt sich jedoch die Seelentätigkeit auf bloße physiologische Abläufe des Gehirns reduzieren.

    1. bei Schusswaffen die Laufinnenseite.
    2. Stimmstock von Streichinstrumenten.

    Kalenderblatt - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).