Schlafgesundheit - Ansätze zur Förderung bei Neugeborenen

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    Der Schlafrhythmus von Babys bzw. Neugeborenen verhält sich sehr gegensätzlich zu jenem von erwachsenen Menschen. Letztere schlafen üblicherweise nur einmal innerhalb eines 24-Stunden-Rhythmus und in der Regel zur nächtlichen Zeit. Um ihre eigene Schlafgesundheit zu pflegen, wechseln sich die Rhythmen bei Babys entsprechend ab.

    Durchschnittlich schlafen Neugeborene etwa 14,5 Stunden eines Tages - dabei wechseln sich mehrere kürzere Wach- und Schlafphasen ab. Damit sich das eigene Neugeborene diesbezüglich gesund entwickelt, sollten junge Eltern in jedem Fall auf die Berücksichtigung bestimmter Rahmenbedingungen achten.

    In welcher Umgebung sollte das Baby schlafen?

    Um die Schlafgesundheit des Neugeborenen garantieren zu können, ist dafür eine durchwegs sichere Umgebung erforderlich. Damit kann außerdem auch das Risiko des plötzlichen Kindstodes verringert werden. Zusätzlich zur benötigten körperlichen Ruhe muss hierbei auch die Atmung des Babys berücksichtigt werden.

    Lage, Klima und Standort beeinflussen ebenfalls die Voraussetzungen der kleinkindlichen Schlafgesundheit. Für eine ungehinderte Atmung sollte es grundsätzlich nur auf dem Rücken schlafen. Speziell im ersten Jahr ist diesbezüglich auch der Schlafort entscheidend. Wenn sich das Babybett auch im Schlafzimmer der Eltern befindet, können deren Atemgeräusche den Atemrhythmus des Kindes positiv beeinflussen. Dabei sollte darauf geachtet werden, das mindestens einmal täglich vollständig gelüftet wird und die Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius beträgt.

    Welche Kleidung braucht das Baby und was gilt es beim Bett zu beachten?

    In Sachen Bettzeug sollte grundsätzlich auf wenig Ausstattung gesetzt werden. Ein Kopfkissen ist beispielsweise nicht notwendig. Besser als eine Decke ist ebenso ein Schlafsack, welcher nicht über den Kopf rutschen kann. In besonderen Fällen, wie in etwa bei einem Frühchen oder einer etwas traumatischen Geburt kann ein Pucksack wohl als sinnvollere Alternative gesehen werden. Plötzliches Aufschrecken und -schreien bzw.unkontrollierte Armbewegungen (Moro-Reflex) treten dadurch deutlich seltener auf. Grundsätzlich gilt es jedoch, hier eine möglichst dünne Schicht zu wählen.

    Um zusätzliche Komplikationen zu vermeiden, sollte das Baby in einem eigenen Bett schlafen, dass auch ans Elternbett gedockt werden kann. Damit die Schlafgesundheit gefördert wird, sollte der Bereich möglichst freigehalten werden. Stofftiere, die untertags beliebt sind, müssen daher vom Bett ferngehalten werden. Sie können ebenfalls zur Überwärmung führen und einer Verschlechterung der Luftzirkulation führen.

    Warum schläft das Baby dennoch nicht?

    In den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt ist es völlig normal, dass sich der Schlafrhythmus des Babys noch nicht normalisiert hat. Hinzu kommt, dass die jeweiligen Phasen bei Babys kürzer sind. Hier kann zwar auch zwischen Non-REM- und REM-Phasen unterschieden werden, im direkten Vergleich sind sie bei Babys jedoch um ein Drittel kürzer.

    Um den Schlafrhythmus und somit die Gesundheit des Babys zu fördern, können jedoch verschiedene Methoden angewandt werden. Mittagsschläfchen sollten beispielsweise im Raum gehalten werden - 2 Einheiten mit jeweils 1,5 Stunden sind zu empfehlen. Damit das Baby durchschlafen lernt ist es zusätzlich empfehlenswert, das Kind nicht mehr im Arm in den Schlaf zu wiegen, sondern in schläfriger Verfassung im Bett alleine einschlafen zu lassen.

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