Sarkophag

    Aus WISSEN-digital.de

    Datei:608081.jpg
    Römischer Sarkophag

    monumentaler Holz-, Ton-, Stein- oder Metallsarg, in einer Gruft oder Grabkammer aufgestellt. Er hat meist eine kastenartige Form, teilweise imitiert er Haus- oder Tempelformen. Der Schmuck von Wänden und Deckplatten besteht häufig in Plastiken, ornamentalen und figürlichen Reliefs und in Malerei, z.B. sind solche Sarkophage aus Ägypten bekannt. Dort gab es auch Sarkophage, die den innenliegenden Verstorbenen (Mumie) nachbilden, meist aus Holz. Diese Sarkophage finden sich auch in Etrurien. Mit dem Vordringen der Leichenbestattung in Rom (2. Jh. n.Chr.) kam es zu einem Aufschwung in der Herstellung von Marmorsarkophagen. Es gibt Kasten-, Wannen- und Klinensarkophage. Beim Ausschmücken bevorzugte man figurenreiche mythologische Szenen, seit dem 3. Jh. auch christliche Thematiken. Es finden sich auch Porträts der Verstorbenen. In Renaissance, Barock und Klassizismus wurden verdiente Persönlichkeiten durch Sarkophage mehr im Sinne von Denkmälern geehrt.

    KALENDERBLATT - 5. Dezember

    1154 Der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, Friedrich Barbarossa, verkündet seine Lehensgesetze.
    1757 In der Schlacht von Leuthen im Siebenjährigen Krieg besiegt die Armee Friedrichs des Großen die zahlenmäßig dreifach überlegenen österreichischen Truppen vollständig.
    1775 Das Sturm-und-Drang-Drama "Die Reue nach der Tat" von Heinrich Leopold Wagner wird in Hamburg uraufgeführt.



    Drama, Drama ...

    Wissen oder nicht wissen ... das ist hier die Frage! Wie gut kennen Sie sich aus auf den Brettern, die die Welt bedeuten?
    Jetzt quizzen!