Rigoberta Menchú Tum

    Aus WISSEN-digital.de

    guatemaltekische Politikerin; * 9. Januar 1959 in Chimel

    indianischer Herkunft. Ihr Leben wurde stark von der Geschichte Guatemalas geprägt: Menchús Vater wurde bei einer Demonstration gegen die Menschenrechtsverletzungen durch das Militär getötet, ihr jüngerer Bruder von Todesschwadronen des Militärs entführt, gefoltert und verbrannt. Ein ähnliches Schicksal erfuhr ihre Mutter, die den Soldaten 1980 zum Opfer fiel. 1981 floh Rigoberta Menchú nach Mexiko. Von dort aus setzte sie sich für den Rechte der indianischen Bevölkerung in Guatemala ein. 1992 erhielt Rigoberta Menchú Tum den Friedensnobelpreis für ihre Anstrengungen für soziale Gerechtigkeit und Wiederversöhnung in Guatemala. 2007 stellte sich Menchú für das guatemaltekische Präsidentenamt zur Wahl. Sie erhielt im ersten Wahlgang allerdings nur drei Prozent der Stimmen. Sie wäre bei einem Wahlsieg die erste Frau und die erste Indigene in diesem höchsten Staatsamt gewesen.

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    1948 Die letzten deutschen Kriegsgefangenen verlassen Großbritannien.



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