Rainer Brüderle

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    deutscher Politiker; * 22. Juni 1945 in Berlin

    Brüderle beendete sein Studium der Publizistik, Jura, Volkswirtschaft und Politischen Wissenschaften 1971 mit dem Examen zum Diplomvolkswirt. 1975 wurde er Leiter des Amtes für Wirtschaft und Verkehrsförderung der Stadt Mainz, 1977 Direktor des Amtes für Wirtschaft und Liegenschaften, 1981 hauptamtlicher Beigeordneter der Stadt Mainz, zugleich Wirtschaftsdezernent.

    Das FDP-Mitglied war seit 1983 Landesvorsitzender der FDP Rheinland-Pfalz, seit 1983 Mitglied des Bundesvorstandes der FDP, 1995 bis 2011 stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP.

    Rainer Brüderle war von 1987 bis 1998 Abgeordneter des Landtages von Rheinland-Pfalz, 1987 bis 1994 Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr und 1994 bis 1998 für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, 1988 bis 1998 zugleich stellvertretender Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz.

    Mitglied des Bundestages von 1998 bis 2013; 1998 bis 2009 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion. Von 2009 bis 2011 hatte er das Amt des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie inne. Nach der erfolgten Wahl zum FDP-Fraktionsvorsitzenden gab Brüderle sein Ministeramt im Mai 2011 auf; von 2011 bis 2013 war er Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion.

    Kalenderblatt - 23. April

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    1990 Karl-Marx-Stadt erhält wieder den Namen Chemnitz. Anlass dazu gab eine Bürgerbefragung, bei der 76 % der Einwohner dafür stimmten.
    1998 Internationale Fluggesellschaften dürfen künftig Nordkorea überfliegen.