Longines-Armbanduhren: Deshalb ist die älteste geschützte Uhrenmarke der Welt so beliebt

    Aus WISSEN-digital.de

    Longines.png Longines gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Uhrenmarken der Welt. Sie ist auch gleichzeitig die weltweit älteste geschützte Uhrenmarke und kann auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. Doch was macht sie eigentlich so besonders?

    Ein Blick in die Geschichte der Longines-Armbanduhren

    Wir schrieben das Jahr 1832 als der Schweizer Uhrmacher Auguste Agassiz mit einigen seiner Kollegen in dem kleinen Dorf Saint-Imier eine Uhrenfabrik gründete. Damals gab es in der Werkstatt weder Strom noch fließendes Wasser. Mit ganz viel Fleiß und Ehrgeiz verfolgten sie jedoch ihr Ziel: Sie wollten mit erstklassiger Qualität auf sich aufmerksam machen.

    Es sprach sich schnell herum, dass Agassiz besonders haltbare und robuste Armbanduhren herstellte. Da er sie auf Messen in ganz Europa vorstellte, weitete sich sein Bekanntheitsgrad auch schnell aus. 22 Jahre später übernahm Ernest Francillon, sein Neffe, die Leitung des Unternehmens. Francillon kaufte 1866 außerhalb des Dorfes ein Grundstück, das die Einheimischen „Les Longines“ nannten.

    Das bedeutet übersetzt in etwa „Längliche Wiesen“. Fortan trugen die in dem dort gebauten neuen Werk hergestellten Uhren die Prägung „Longines, Suisse“. 1889 ließ Francillon den Namen „Longines“ dann im Eidgenössischen Amt für Geistiges Eigentum registrieren. Der bis heute weltbekannte Markenname war geboren.

    Und er sorgte ordentlich für Furore. 1908 konnte das Unternehmen erstmals eine Taschenuhr mit zwei Zeitzonen einführen. Drei Jahre später entwickelte Longines einen der weltweit ersten Armbandchronographen. Zu der damaligen Zeit war das innerhalb der Uhrmacherbranche eine echte Revolution.

    Nach wie vor sorgt jedoch die Aussprache des Markennamens für Verwirrung. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Longines wird folgendermaßen korrekt ausgesprochen.

    Longines ist immer nah am Geschehen

    Von Anfang an war Longines immer mit dabei, wenn es irgendwo auf der Welt spektakulär wurde. So war das Unternehmen beispielsweise 1927 bei der legendären Atlantik-Überquerung von Charles Lindbergh für die Zeitmessung verantwortlich. Auch Albert Einstein setzte auf Longines. 2008 wurde seine Armbanduhr für sage und schreibe 596.000 US-Dollar versteigert. Heute ist Longines weltweit bei zahlreichen Sportveranstaltungen präsent:

    • im Pferdesport
    • bei Ski Alpin
    • sowie bei den Commonwealth Games

    Darum sind Longines-Uhren etwas ganz Besonderes

    Longines-Uhren sind heute in mehr als 140 Ländern erhältlich. Die Uhren präsentieren sich mal sportlich, mal elegant und treffen stets den aktuellen Zeitgeist. Das Portfolio faszinierender Longines-Uhren gliedert sich in verschiedene Kollektionen, die sich alle durch ganz spezifische Eigenschaften auszeichnen.

    Die wichtigsten Kollektionen von Longines sehen folgendermaßen aus:

    • HydroConquest
    • Heritage
    • Dolce Vita
    • Longines Spirit
    • Longines Ultra-Chron
    • Elegance
    • Conquest

    Das Markenzeichen der Taucheruhren-Kollektion HydroConquest ist die gekonnte Verknüpfung von Funktionalität und Sportlichkeit. Die Conquest-Kollektion umfasst ebenfalls Sportuhren, diese richten sich aber weniger an Wassersportler beziehungsweise Taucher und sind etwas eleganter gestaltet. Die Reihe Elegance zeigt sich dagegen ganz besonders stilvoll und edel.

    Die Kollektion Heritage soll eine Hommage an die lange Geschichte des Unternehmens darstellen, während Ultra-Chron mit einem neuen Hochfrequenzwerk ausgestattet ist, das für eine noch bessere Präzision sorgt. Spirit steht für eine Kombination aus moderner Eleganz und innovativen Technologien, die Master-Collection steht wiederum für perfekte Verarbeitung und eine optimale Ausstrahlung.

    Bleibt noch die Modellreihe Dolce Vita zu erwähnen, die eine Hymne an den italienischen Lifestyle darstellt.

    Die Philosophie des Unternehmens Longines

    Uhrenkenner lieben bezüglich Uhren den gekonnten Spagat zwischen Tradition und Fortschritt sowie zwischen Ästhetik und Alltagstauglichkeit. Stillstand gab und gibt es für Longines zu keiner Zeit.

    Dies ist unter anderem an der Tatsache erkennbar, dass bei der Herstellung in den letzten Jahren immer häufiger Kaliber mit Siliziumspirale verwendet werden. Diese gelten nämlich als optimale Lösung für die Zukunft, denn sie sind extrem korrosionsbeständig, temperaturstabil, hoch flexibel und dazu auch noch sehr leicht.

    Der Uhrenhersteller Longines zwischen Vergangenheit und Moderne

    Obwohl der Uhrenhersteller Longines eine überaus bewegte Geschichte hinter sich hat, zeigt er sich immer noch voller Innovationsfreude. Uhrenfans wissen das zu schätzen!

    KALENDERBLATT - 1. Dezember

    1900 Der Präsident der Burenrepublik Transvaal, Paulus Krüger, trifft in Köln ein. Er befindet sich auf Europa-Reise, um um Unterstützung im Krieg gegen England zu werben.
    1927 Der so genannte Sicherheitsausschuss des Völkerbunds tritt zum ersten Mal zusammen, um ein Abrüstungsabkommen auszuarbeiten.
    1930 Reichspräsident Hindenburg erlässt eine Notverordnung, die die Finanzwirtschaft wieder in Ordnung bringen soll.



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