Léon Jouhaux

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    französischer Gewerkschaftsführer; * 1. Juli 1879 in Paris, † 29. April 1954 in Paris

    Jouhaux war schon früh in der Gewerkschaft aktiv. 1909 wurde er Generalsekretär der "Confédération Générale du Travail" (C.G.T.) und in der Folgezeit setzte er sich vor allem auch auf internationaler Ebene für die Belange der Gewerkschaften ein, indem er ihre Zusammenarbeit förderte. Zudem war es sein Anliegen, zu verhindern, dass C.G.T. durch eine politische Ideologie gekennzeichnet wurde: Er wiedersetzte sich den Vormachtsansprüchen der Kommunisten. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Jouhaux in Deutschland in einem Konzentrationslager gefangen gehalten. Nach Kriegsende war er an der Gründung der "International Confederation of Free Trade Unions" beteiligt.

    1951 erhielt Léon Jouhaux den Friedensnobelpreis.

    Werke (Auswahl)

    "Le Syndicalisme et la C.G.T." (1920), Federation of Trade Unions and Economic Reconstruction" (1922), "Le Désarmement" (1927), "The International "Le Syndicalisme: Ce qu'il est, ce qu'il doit être" (1937), u.a.

    Kalenderblatt - 13. April

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