Helgoland

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    Helgoland

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    deutsche Insel in der Nordsee; umfasst das Oberland, aus Buntsandstein, und das Unterland; 58 m ü. NN, 1,7 km²; 1 500 Einwohner.

    Biologische Anstalt, Erdbeben- und Vogelwarte, Labor für Meeresforschung.

    Geschichte

    Das alte "Forsitesland", der Sage nach Rest einer größeren, stark bevölkerten Insel. Im 13./14. Jh. Schlupfnest der Seeräuber, Ende des 14. Jahrhunderts im Besitz der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorp; 1714 von den Dänen erobert, 1807 von England besetzt und Stützpunkt der Schmuggler während der Kontinentalsperre, 1814 auch formell an England abgetreten; 1890 von Deutschland gegen Sansibar und Witu eingetauscht (Sansibar-Helgoland-Vertrag in Deutschland z.T. stark kritisiert), nach 1918 Befestigungen geschleift, 1936 bis 1939 wiederbefestigt, 1945 bis 1952 von den Briten besetzt. Seit 1952 Rückkehr der deutschen Bewohner und Beginn des Wiederaufbaus.

    KALENDERBLATT - 26. Juni

    1945 Die Charta der Vereinten Nationen (UNO) und das Statut für einen Internationalen Gerichtshof wird verkündet.
    1948 Die Luftbrücke nach Westberlin wird eröffnet, um die von den Sowjets eingeschlossene Stadt aus der Luft mit Nahrungsmittel zu versorgen. Sie dauert bis zum 16. April 1949.
    1963 Der amerikanische Präsident John F. Kennedy besucht Berlin und hält seine berühmt gewordene Rede, die er mit dem Satz: "Ich bin ein Berliner!" beendet.



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