Helgoland

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    Helgoland

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    deutsche Insel in der Nordsee; umfasst das Oberland, aus Buntsandstein, und das Unterland; 58 m ü. NN, 1,7 km²; 1 500 Einwohner.

    Biologische Anstalt, Erdbeben- und Vogelwarte, Labor für Meeresforschung.

    Geschichte

    Das alte "Forsitesland", der Sage nach Rest einer größeren, stark bevölkerten Insel. Im 13./14. Jh. Schlupfnest der Seeräuber, Ende des 14. Jahrhunderts im Besitz der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorp; 1714 von den Dänen erobert, 1807 von England besetzt und Stützpunkt der Schmuggler während der Kontinentalsperre, 1814 auch formell an England abgetreten; 1890 von Deutschland gegen Sansibar und Witu eingetauscht (Sansibar-Helgoland-Vertrag in Deutschland z.T. stark kritisiert), nach 1918 Befestigungen geschleift, 1936 bis 1939 wiederbefestigt, 1945 bis 1952 von den Briten besetzt. Seit 1952 Rückkehr der deutschen Bewohner und Beginn des Wiederaufbaus.

    Kalenderblatt - 22. April

    1930 Großbritannien, Japan, die USA, Frankreich und Italien vereinbaren eine Begrenzung ihrer Seerüstungen in der Londoner Flottenkonferenz.
    1961 Frankreich wird durch den dritten Aufstand in Algerien in eine schwere Krise gestürzt.
    1982 Das Parlament in Sri Lanka bleibt noch bis 1989 im Amt. Grundlage für die Verlängerung ist das Ergebnis der ersten Volksabstimmung.