Echolot

    Aus WISSEN-digital.de

    Gerät zur Bestimmung der Wassertiefe, der Tiefenlage von unter Wasser befindlichen Hindernissen, Fischschwärmen, Eisbergen u.a.

    Die Messung erfolgt auf indirektem Weg, indem von einem am Schiffsboden angeordneten Schallsender Ultraschallimpulse abgestrahlt und nach Reflexion (z.B. durch den Meeresboden) am Schiffsboden wieder empfangen werden. Aus ihrer Laufzeit kann unter Beachtung der Ausbreitungsgeschwindigkeit (abhängig von Wassertemperatur und Salzgehalt) des Schalls im Seewasser die Wassertiefe zwischen Schiffsboden und Gewässergrund bestimmt werden. Derartige Echolote, welche die Wassertiefe senkrecht unter dem Schiffsboden messen, bezeichnet man als Vertikalecholote. Außer für Navigationszwecke werden sie auch z.B. zur Fahrrinnenvermessung und Vermessung des Meeresbodenprofils eingesetzt. Horizontalecholote bieten dagegen die Möglichkeit, Objekte in der Umgebung des Schiffes festzustellen. Hierfür haben sie eine Entfernungs- und Richtungsanzeige.

    Geschichte

    Die ersten Echolotungen wurden (bei gestopptem Schiff) mit einem Knallkörper, einem am Schiffsboden befestigter Kopfhörer und einer Stoppuhr durchgeführt. 1913 erfand A. Behm das erste Echolot mit Knallsender und federgetriebenem Kurzzeitmesser (Behmlot). Ultraschallmessungen werden seit 1930 durchgeführt.

    KALENDERBLATT - 20. Juli

    1932 Reichskanzler Papen setzt die Regierung in Preußen ab, der letzten sozialdemokratischen Bastion in der Weimarer Republik.
    1944 Das Attentat auf Adolf Hitler (so genannter Zwanzigster Juli) schlägt fehl. Einer der Anführer des Putschversuchs, den nur wenige der Verschwörer überleben sollen, ist Graf von Stauffenberg.
    1954 Nach dem Fall des französischen Stützpunkts Dien Bien Phu gibt man in Frankreich den Krieg in Indochina für verloren und einigt sich mit den Viet-Minh auf einen Waffenstillstand.



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