Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft

    Aus WISSEN-digital.de

    Abk.: BMVEL;

    oberste Bundesbehörde, deren Zuständigkeitsbereiche Ernährung, Land-, Forst und Fischwirtschaft, Verbraucherpolitik, Gentechnik und Tierschutz sind. Das BMVEL ist ein so genanntes "Bonn-Ministerium". Sitz des BMVEL ist Bonn, es besteht ein weiterer Dienstsitz in Berlin. Entstanden ist das BMVEL im Januar 2001 aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML). Im Rahmen dieser Umorganisation erhielt das neue Ministerium Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit sowie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Auch das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) wurde in den Geschäftsbereich des BMVEL verlagert. Ziel der Umorganisation war unter anderem eine Verbesserung des vorsorgenden Verbraucherschutzes in der Bundesrepublik Deutschland. Nach den Bundestagswahlen 2002 wurde das Verbraucherschutzministerium zu einem Querschnittsressort aufgewertet, das auf alle anderen Ressorts Einfluss nehmen kann. Außerdem wurde die Zuständigkeit für die Gentechnik zu den Kompetenzen hinzugefügt.

    Zum Geschäftsbereich gehören eine Reihe weiterer Behörden und Einrichtungen, unter anderem das Bundessortenamt, die Bundesforschungsanstalten, die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information.

    Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft ist in folgende Abteilungen gegliedert:

    I. - Zentralabteilung

    II. - Verbraucher- und Ernährungspolitik, Forschung, Bio- und Gentechnik

    III. - Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen

    IV. - Marktpolitik

    V. - Ländlicher Raum, Sozialpolitik, pflanzliche Erzeugung und Forstpolitik

    VI. - Internationale und EU-Angelegenheiten, Fischereipolitik.

    KALENDERBLATT - 20. Juni

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    1948 Die alliierten Militärgouverneure verkünden die Währungsumstellung in den Westzonen. Als Startkapital wird 40 DM pro Kopf ausgegeben. Damit nimmt das Wirtschaftswunder seinen Anfang.
    1951 Iran verstaatlicht entgegen dem bitteren Widerstand Großbritanniens die Anglo-Iranian Oil Company.



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