Bauernmöbel

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    erste Funde aus der Urgesellschaft, aus Ägypten, Griechenland, Römerreich, aus den germanischen Stammesreichen usw.; Original-Bauernmöbel erst wieder seit dem 17. Jh. in den Stilen Renaissance, Barock, Rokoko, Klassizismus. Den Sitz- und Liegemöbelstücken stehen die Aufbewahrungsgeräte gegenüber. In Hartholzgebieten bestand die volkskünstlerische Dekoration der Bauernmöbel im Wesentlichen aus Drechseln und Schnitzen, in Weichholzgebieten bemalte man die glatten Flächen des Materials. Daher spielte die Möbelbemalung in Süd-, Mittel- und Osteuropa eine Hauptrolle (Blütezeit um 1770). Eine zentrale Rolle nimmt der Tisch ein, bei den Sitzmöbeln die Bank, bei den Liegemöbeln das Bett. Von den Aufbewahrungsmöbeln ist die Truhe das älteste. Beliebte, oft durch Generationen überlieferte Verzierungen sind Blumensträuße in Vasen oder als Gehänge, Säulen, im 19. Jh. auch Landschaften, kaum Figuren.


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