Aquädukt

    Aus WISSEN-digital.de

    Bezeichnung für oberirdische Wasserleitungen der Römer, die über Bogenbrücken das Wasser in die Stadt führten.


    Rom wurde in der Kaiserzeit von rund zwölf großen Aquädukten (rund 430 km Länge) versorgt und hatte deshalb trotz riesigen Bedarfes (außer den Wohnhäusern elf mächtige Thermen, fast 1 000 kleinere Bäder und rund 1 800 Brunnen) nie unter Wassermangel zu leiden. In allen ehemaligen Römerprovinzen stehen eindrucksvolle Ruinen antiker Aquädukte; die Rom versorgenden Aquädukte wurden sämtlich durch die Goten bei der Belagerung von 537 n.Chr. zerstört. Die bedeutendsten Aquäduktruinen sind die der römischen Campagna, der Pont du Gard (Südfrankreich) und die Aquädukte von Segovia und Tarragona (Spanien).

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