Antennenfische

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    (Antannariidae)

    auch: Fühlerfische, Krötenfische;

    Die etwa 75 Arten von Antennenfischen bewohnen Korallenriffe und Felsen der tropischen Meere.

    Je nach Art erreichen sie Längen zwischen drei und 35 Zentimetern. Der schuppenlose Körper ist von merkwürdiger Gestalt: Am großen, schiefen Maul steht der Unterkiefer etwas hervor; die Brustflossen sind knieförmig abgebogen, wodurch sie der Fortbewegung auf dem Boden angepasst sind. Wie die Plattfische können sie ihre Färbung perfekt der Umgebung anpassen.

    In ihrem Tarnkleid warten die bewegungsfaulen Tiere auf Beute: Sobald ein anderer Fisch dicht genug heranschwimmt, wird er mithilfe eines verlängerten Rückenflossenstrahls über dem Oberkiefer geködert und von dem großen Maul eingesaugt. Auf Grund dieser raffinierten Jagdmethode werden Antennenfische auch als "Anglerfische" bezeichnet. Bei Gefahr können sie sich ähnlich wie die Igelfische mit Wasser vollpumpen und erscheinen so größer und bedrohlicher. Über das Fortpflanzungsverhalten ist noch wenig bekannt; möglicherweise befruchten sich die einzelgängerischen Fische selbst.

    Systematik

    Familie aus der Ordnung der Armflosser (Lophiiformes) in der Überordnung der Echten Knochenfische (Teleostei), die zur Klasse der Knochenfische (Osteichthyes) zählt.

    Kalenderblatt - 19. Mai

    1536 König Heinrich VIII. von England lässt seine Frau Anna Boleyn zum Tode verurteilen und hinrichten.
    1899 Eröffnung der ersten Haager Friedenskonferenz, bei der kein bestimmter Krieg beendet, sondern Wege der friedlichen Konfliktbewältigung erörtert werden sollten.
    1949 Der Bayerische Landtag stimmt über das Grundgesetz ab und lehnt es als einziges Bundesland ab. Das Grundgesetz tritt trotzdem in Kraft, da es nur einer Zustimmung von zwei Dritteln der westdeutschen Ländern bedarf.