Anlassen (Fertigungstechnik)

    Aus WISSEN-digital.de

    ein Wärmebehandlungsverfahren, bei dem nach dem Härten eine Erwärmung von Werkstücken auf etwa 100 bis 250 °C erfolgt, um durch Ausgleich innerer Spannungen eine bestimmte Zähigkeit zu erhalten, ohne die Härte zu beseitigen. Anlassen soll gleichmäßig, langsam und unmittelbar nach dem Abschrecken erfolgen, damit Formänderungen oder Risse vermieden werden. Anlassen erfolgt in Anlassschachtöfen. Beim Anlassen auf höhere Temperaturen spricht man auch von Vergüten.

    Kalenderblatt - 22. Mai

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    1939 Das deutsche Reich und Italien schließen einen Freundschafts- und Bündnisvertrag, den so genannten Stahlpakt".