Amoralismus

    Aus WISSEN-digital.de

    Bezeichnung für ethisch neutrales Handeln; im moralischen Sinn bezeichnet Amoralismus die Gleichgültigkeit gegenüber einem allgemeinverbindlichen Sittengesetz und damit eine die Moral und ihre Normen ablehnende Geisteshaltung, kennzeichnend z.B. für die antiken Sophisten, bei denen das Recht des Stärkeren entscheidet oder die Anklage der Moral als Resultat eines "Willens zur Macht" bei F. Nietzsche, der die Philosophie des 20. Jh.s. in diesem Punkte nachhaltig beeinflusste.

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    1864 Die erste 1. Genfer "Konvention zur Verbesserung des Loses der verwundeten Soldaten der Armeen im Felde" entsteht. Sie geht auf die Initiative Henri Dunants zurück, der in seiner Schrift "Eine Erinnerung an Solferino", in der er seine Erlebnisse als Zeuge der Schlacht bei Solferino wiedergibt, zur Gründung einer Hilfsorganisation aufrief – das spätere Rote Kreuz.
    1910 Japan annektiert das Königreich Korea, dessen König zur Abdankung gezwungen wird.
    1948 In Amsterdam beginnt die erste Vollversammlung des Weltrats der Kirchen, um eine Verfassung für den Ökumenischen Rat auszuarbeiten.



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