Adygen (Völkerkunde)

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Adighen;

    Eigenbezeichnung einer zu den Tscherkessen gehörigen Volksgruppe im Nordkaukasus in autonomen Gebiet Adygen (umfasst etwa 125 000 Menschen); aber auch Karbadiner (ca. 400 000 Menschen) und die eigentlichen Tscherkessen (ca. 52 000 Menschen). Genau wie Abchasien gehörte das Gebiet der Adygen lange Zeit zum Osmanischen Reich, daher ist ein Großteil der Bevölkerung islamisch. Die Eroberung des Kaukasus durch Russland im 19. Jh. führte zu einer großen Emigrationswelle in den Vorderen Orient, wo heute noch viele Nachkommen der Adygen leben.

    Die Adygen gehören der westkaukasischen Sprachfamilie an. Sie leben traditionell vom Ackerbau. Verbreitet ist die Pferdezucht.

    KALENDERBLATT - 26. Juni

    1945 Die Charta der Vereinten Nationen (UNO) und das Statut für einen Internationalen Gerichtshof wird verkündet.
    1948 Die Luftbrücke nach Westberlin wird eröffnet, um die von den Sowjets eingeschlossene Stadt aus der Luft mit Nahrungsmittel zu versorgen. Sie dauert bis zum 16. April 1949.
    1963 Der amerikanische Präsident John F. Kennedy besucht Berlin und hält seine berühmt gewordene Rede, die er mit dem Satz: "Ich bin ein Berliner!" beendet.



    Das große Tier-Quiz

    Etwa eine Trillion Tierarten gibt es. Sie kennen nicht alle? Macht nichts, vielleicht knacken Sie auch so den Highscore ...
    Jetzt quizzen!