Adygen (Völkerkunde)

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Adighen;

    Eigenbezeichnung einer zu den Tscherkessen gehörigen Volksgruppe im Nordkaukasus in autonomen Gebiet Adygen (umfasst etwa 125 000 Menschen); aber auch Karbadiner (ca. 400 000 Menschen) und die eigentlichen Tscherkessen (ca. 52 000 Menschen). Genau wie Abchasien gehörte das Gebiet der Adygen lange Zeit zum Osmanischen Reich, daher ist ein Großteil der Bevölkerung islamisch. Die Eroberung des Kaukasus durch Russland im 19. Jh. führte zu einer großen Emigrationswelle in den Vorderen Orient, wo heute noch viele Nachkommen der Adygen leben.

    Die Adygen gehören der westkaukasischen Sprachfamilie an. Sie leben traditionell vom Ackerbau. Verbreitet ist die Pferdezucht.


    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 16. November

    1632 Bei Lützen wird eine der Entscheidungsschlachten des Dreißigjährigen Kriegs zugunsten Schwedens entschieden; der schwedische König Gustav Adolf fällt jedoch.
    1969 Deutschland schlägt der Sowjetunion Gewaltverzichtsverhandlungen vor.
    1973 Die Bundesregierung beschließt während der Ölkrise, durch Maßnahmen wie ein Sonntagsfahrverbot den Benzinverbrauch herabzusetzen.