Adam Rapacki

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    polnischer Politiker; * 24. Dezember 1909 in Zwierzyniec bei Lemberg, † 10. Oktober 1970 in Warschau

    Rapacki war seit 1945 Mitglied der Polnischen Sozialistischen Partei (PPS); 1948 wurde er Mitglied des Politbüros der durch die Verschmelzung neu entstandenen "Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei". Als Minister baute er das Hochschulwesen und die Seeschifffahrt des Landes auf und wurde 1955 Außenminister.

    Er trat mit dem Vorschlag einer atomwaffenfreien Zone in Mitteleuropa auf, ihr sollten Deutschland, Polen, die Tschechoslowakei und (in einer ersten Version) auch Ungarn angehören. Der Rapacki-Plan wurde jedoch von den westlichen Staaten abgelehnt. Der Machtkampf innerhalb Polens führte 1968 zu einer antizionistischen Kampagne. 1968 verlor Rapacki zunächst seinen Sitz im Politbüro und im Dezember seinen Posten als Außenminister.

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    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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