Ackerhummel

    Aus WISSEN-digital.de

    (Bombus agrorum)

    Die Ackerhummel ist flächendeckend über ganz Europa verbreitet und vor allem in ländlichen Gebieten sehr häufig.

    Die Ackerhummel erreicht Körpergrößen von 18 bis 23 Millimetern; die Weibchen sind stets größer als die männlichen Tiere. Beide Geschlechter sind von schwarzem Grundton mit rötlich braunem Kopf und einer ebenso gefärbten Brust. Auf dem Hinterleib lassen sich zwei gelbliche Querbinden erkennen.

    Wie alle anderen Hummelarten ernährt sich die Ackerhummel ausschließlich von Nektar, den sie mithilfe ihres langen Rüssels selbst aus tiefen Blüten saugen kann.

    Im Frühjahr baut die Ackerhummel ein Nest aus Gräsern und Heu, vornehmlich an Wegrändern, im Gebüsch, aber auch an Hauswänden oder in ehemaligen Vogelnestern. In rundlichen Wachszellen legt das fruchtbare Weibchen Eier, aus denen sich zunächst nur unfruchtbare weibliche Tiere entwickeln, die als spätere Arbeitshummeln die Brutpflege für den künftigen Nachwuchs übernehmen. Erst im Sommer schlüpfen aus den Eiern auch männliche Tiere und fruchtbare Weibchen. Während die Königinnen in einem Versteck überwintern, sterben die Männchen und die Arbeiterinnen im Spätherbst ab.

    Systematik

    Art aus der Gattung der Hummeln (Bombus).

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